Kasachgate-Affäre: Richter Godbille und Prinzessin Léa entlastet

Die Generalstaatsanwaltschaft von Hennegau, die mit der „Kasachgate“-Affäre befasst ist, hat laut Zeitungsbericht die Ermittlungen gegen Generalanwalt Jean-François Godbille und gegen Prinzessin Léa eingestellt.

Generalprokurator Ignacio de la Serna

Generalprokurator Ignacio de la Serna

Nach Angaben von Generalprokurator Ignacio de la Serna hat die Untersuchung ergeben, dass gegen die beiden keine hinreichenden Elemente vorliegen, um die Ermittlungen weiterzuführen. Anfang 2017 hatte es Presseberichte gegeben, wonach Godbille 25.000 Euro aus einem Wohltätigkeitsfonds von Prinzessin Léa erhalten hatte. Nach Angaben der Prinzessin hatte Armand De Decker, der im Mittelpunkt der Affäre steht, darum gebeten. Godbille wurde verdächtigt, als Vermittler mit dem damaligen Justizminister Stefaan De Clerck (CD&V) im Auftrag von De Deckers Kunden, dem kasachischen Milliardär Patokh Chodiev, zu handeln. Dieser hatte die Vorwürfe immer bestritten.

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